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Heidelberg, 01. August 2010  um 03:28 Uhr 
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Lange N8 der Museen
Lange Nacht der Museen

Heidelberg hat sich zum ersten Mal an Meiers "Lange Nacht der Museen" beteiligt - da ist es selbstverständlich, dass Heidelberg-Guide.de sein Reporterteam ins kulturelle Leben schickt. Seien Sie dabei beim nächtlichen Kulturevent und lassen Sie sich von unserem Fotografen zu einer wahrhaft langen Nacht entführen.

Viel Spaß bei der Tour!

  Station 1:   Galerie Marianne Heller

Seit über 20 Jahren stellt die bekannte Galerie Heller zeitgenössische Kunstkeramik im Pavillon im Heidelberger Stadtgarten aus. Während der Schwerpunkt der Dauerausstellung auf englischer Keramik liegt, präsentiert die Galerie noch bis zum 22. April die expressiven Skulpturen der beiden elsässischen Künstler Anne Bulliot und Thiébaut Chagué.

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  Station 2:   Deutsches Verpackungsmuseum

In den Räumen einer ehemaligen "Nothkirche" ist in der Heidelberger Hauptstraße das Deutsche Verpackungsmuseum untergebracht. Dieses Kleinod der Verpackungsgeschichte präsentiert dem Betrachter Verpackungsraritäten aus unterschiedlichsten Materialien. Das Deutsche Verpackungsmuseum ist lebendige Geschichte - überzeugen Sie sich selbst und erleben Sie eine besondere Art der Werbung im Wandel der Zeiten.

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  Station 3:   Kurpfälzisches Museum

Die Verantwortlichen des Kurpfälzischen Museums waren mit dem Besucherandrang in der ersten "Langen Nacht" mit Heidelberger Beteiligung mehr als zufrieden. In mehreren Abteilungen werden weit über 600.000 Jahre Geschichte lebendig.

Das Museum vereint die Abteilunge Archäologie, Stadtgeschichte (hier werden auch die Jahre nationalsozialistischer Herrschaft beleuchtet), Gemälde und Skulpturen (die Heidelberger Maler Rottmann, Fohr und Fries sind hier im besonderen vertreten), Kunsthandwerk sowie Graphische Sammlung.

Einen besonderen Stellenwert nimmt die Abteilung "Museumspädagogik" ein. Hier wird besonders darauf geachtet, Kinder und Jugendliche mit dem Museum in Kontakt zu bringen.

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  Station 4:   Heidelberger Kunstverein e.V.

Der Heidelberger Kunstverein ist einer der größten des Landes und zeigt momentan Bilder der Kölner Künstlerin Birgit Antoni. Antoni ist nicht zum ersten Mal in Heidelberg zu Gast; sie stellte bereits 1990 in einer Gruppenausstellung ihre Werke vor.

Ebenfalls 1990 weihte der Heidelberger Kunstverein seine neuen Räume mit der Ausstellung "Blau - Farbe der Ferne" ein, die weit über die Grenzen Heidelbergs hinaus Beachtung fand. Akzente setzen möchte der Kunstverein vor allem im Bereich der aktuellen Kunst.

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  Station 5:   Universitätsmuseum

Das Universitätsmuseum am Uniplatz zeigt eine interessante und gut konzipierte Dauerausstellung zur Geschichte der Uni Heidelberg. Die Heidelberger Universität ist die älteste auf deutschem Boden, ihre Geschichte seit der Gründung 1386 wird hier dokumentiert.

In einer Sonderausstellung sind die "Messerschnitte" von Heinz Klüter zu sehen. Es handelt sich um Portraits und Ductus-Bilder deutschsprachiger Juden, die alle etwas mit der Uni Heidelberg zu tun hatten. Klüter inszeniert die Unterschriften seiner Protagonisten in Bildern und kombiniert diese mit den zugehörigen Portaits. Der Künstler fertigt zunächst Tonwerttrennungen der Portraits an, zerschneidet sie dann mit einem Messer an der Schwarz-Weiß-Grenze und fügt anschließend die einzelnen Schnitte mit Farben so zusammen, dass sie wieder ein Bild ergeben. So bleibt die "Urform" des Gesichts erkennbar, wird aber von Heinz Klüter mit neuem Leben gefüllt.

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  Station 6:   Heiliggeistkirche

In der frühgotischen Heiliggeistkirche fand 1386 die Gründungsmesse der Universität Heidelberg statt. Ludwig III. legte hier den Grundstock zur berühmten Biblioteca Palatina.

Nach dem dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche zunächst katholisch, in der Folgezeit erhoben sowohl Katholiken als auch Protestanten Anspruch auf die Kirche. Dies führte zu einer besonderen Art von Ökumene: durch eine Scheidemauer voneinander getrennt, feierten die Protestanten im Langhaus und die Katholiken im Chorraum ihre Gottesdienste. Erst 1936 ging die Kirche in den Besitz der Evangelischen Kirche über.

Mit Lichteffekten, Musik und Texten wurde in der Langen Nacht der Museen der Vergangenheit gedacht.

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  Station 7:   Archäologisches Institut

Die Sammlung von Gipsabgüssen zeigt anschaulich die Entwicklung der griechischen Plastik von ihren Anfängen bis in die römische Kaiserzeit. Die zugehörigen Originale finden sich in den bedeutendsten Museen der Welt. Die Sammlung wird in der Ausbildung der Studenten eingesetzt. Sie ist ein eindruckvolles Zeugnis griechischer Kultur.

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The underworld of Hades in the River Styx also known as Acheron or Acherontas!